Baustellen und Fußgänger

Eine Straßenabbiegung mit einem gelben Zebrastreifen

Beim Einrichten oder besser gesagt Erweitern des Baustellenbereichs in unserem Ortsteil kam es zunächst wie befürchtet: Wieder wurden die Fußgänger vergessen, jedenfalls die, die nicht mutig und rüstig und reif genug sind, sich einfach während der wechselnden Auto-Baustellenampelphasen über die Straße zu wagen.

Nach Beschwerden gab es immerhin dieses Mal nach einer Woche Besserungen: Eine Drückerampel für Fußgänger wurde eingerichtet – was vor allem Eltern auf unserer Straßenseite aufatmen ließ, die ihre Kinder in der Zwischenzeit nicht mehr alleine in die Grundschule schicken konnten. Und auf nochmalige Nachfrage gab es dann auch einen Zebrastreifen über eine weitere Straße als Ersatz für die weggefallene Ampel, die man zuvor nur mit Glück oder besonders netten Autofahrern hätte überqueren können.

Hoffentlich werden auch die von vielen eingeforderten Fußgängerampeln und Zebrastreifen an all den Stellen eingerichtet, wo in den Plänen für den Straßenneubau bisher nur „Querungshilfen“ vorgesehen waren. Auf einen Erörterungstermin in diesem Planfeststellungsverfahren haben wir bisher vergeblich gewartet. Ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist?

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