Mit dem Zug nach Rom?
Buchung mit Hindernissen
Die Bahntickets für unseren eigentlich geplanten Slot zu Beginn der Sommerferien tauchten allerdings nicht auf, auch Tage später nicht. Irgendwann war klar, dass es in Italien im Sommer Bauarbeiten an den Strecken gibt und deshalb der Nachtzug ausfällt. Also mussten wir umplanen und notgedrungen eine Woche in den Herbstferien dafür freischaufeln – eine Zeit in der ich eigentlich an der Uni zu viel zu tun habe, um in den Urlaub zu fahren. Naja, vom Wetter her ist es immerhin die bessere Zeit, in Rom zu sein. So fing das Warten und Hoffen auf Zugtickets wieder von vorne an. Als diese endlich freigeschaltet wurden, hatten wir Glück und haben zwei Zweierkabinen ergattert. Uff! Erst Hürde gemeistert. Nach der passenden Hotelbuchung konnten wir uns dann erstmal eine Weile einfach auf die Reise freuen.
Schrecken zwischendurch
Dann erreichte uns eine SMS der ÖBB: Der Nachtzug könne so nicht fahren, wir müssten stattdessen ab einem Halt in Slowenien und mit diversen Bummelzügen und Umstiegen und mehreren Stunden längerer Reisezeit herumschlagen. Nach dem ersten Schock wunderte sich Schatz dann doch darüber, weil unsere Strecke eigentlich gar nicht durch Slowenien, sondern nur knapp daran vorbei führt. Wir riefen bei der ÖBB an, bei der man löblicherweise und im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen heutzutage noch gut jemanden Kompetentes ans Telefon bekommt, und erfuhren zu unserer Erleichterung, dass unsere Zugstrecke tatsächlich nicht betroffen ist. Warum wir die SMS bekommen haben, war dem ÖBB-Mitarbeiter auch schleierhaft. Seitdem ist unsere Vorfreude mit einer gewissen ängstlichen Spannung gewürzt, ob es denn nun die gemütliche und komfortable Mini-Hotel-auf-Rädern-Anreisenacht werden wird oder eher ein anstrengender nächtlicher Roadtrip.
Toitoitoi
Wir sind gerade im ICE nach München und bisher sieht noch alles gut aus.