Gewichte-durch-die-Gegend-Tragen

Heute komme ich endlich mal dazu, wieder ein bisschen was in diesen Blog zu schreiben. Nachdem ich nach unserem Rom-Urlaub erstmal eine Woche kräftig nacharbeiten musste, was sich alles in dieser Zeit angestaut hatte, habe ich diese Woche etwas mehr Zeit und kann dann auch hoffentlich bald mal den Bericht über den Nachtzug schreiben.

Jetzt aber erstmal etwas dazu, wie gut eigentlich das viele Rumlaufen in Rom gewesen ist.

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Kurzes Treffen mit Mitradel-Aktion: Road2COP31

Heute Vormittag war ich am Rhein-Nahe-Eck, die Radtour zur diesjährigen Klimakonferenz (Mitradel-Aktion: Road2COP31) grüßen, die einen Stopp in Bingen eingelegt hat. Zusammen mit anderen Aktiven aus Bingen und Umgebung (und sogar ein paar Sportlichen, die mit dem Zug aus Idstein angereist waren, um hier in Bingen dazuzustoßen und bis Frankfurt mitzuradeln) haben wir die Gruppe erwartet.

Als Vertreterin der Scientist for Future Bingen Gruppe habe ich ihnen ein paar Postkarten zu unserem CO2-Ratespiel mit auf die Reise geschickt, und dazu noch schnell einen Ausdruck zu diesem Blog hier in Postkartengröße. (Note to self: Muss ich mir mal Flyer bestellen! Zum Auslegen und für solche Anlässe.)

So geht „Made 4 Walking“ nun auch mit auf die Reise zur COP31.

Möge es diesmal im internationalen Klimaschutz trotz aller Widerstände vorangehen!

Auf nach Rom! (Mit dem Nachtzug – hoffentlich)

Dieses Jahr wollten wir als Familienurlaub mal was anderes machen als unsere übliche Reise (mit Zug und Fähre) auf eine Nordseeinsel. Die Wahl fiel auf Rom. In der Hoffnung, dass diese Stadt auch Kind 2 einigermaßen begeistern würde, wegen Latein und Asterix und so.

Mit dem Zug nach Rom?

Natürlich sollte es wieder möglichst klimafreundlich ablaufen. Im Internet fanden wir eine toll klingende Möglichkeit: Einen Nachtzug!

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Niedrigwasser im Rhein

Gestern, als wir an der Ampel vorbeikamen, an der gerade wieder gearbeitet wurde, kamen wir übrigens von einem Spaziergang im trockenen Rheinbett zurück. Ich dachte, ich poste Fotos vom vertrockneten Rhein auch mal hier. Das zeigt so eindrücklich das Warum des Ganzen.

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Kaputte Baustellen-Ampeln

Vor ein paar Wochen waren immer wieder diese provisorischen Baustellenampeln bei uns kaputt. Während dieser Zeit traf mein Schatz einen der Arbeiter, die diese regelmäßig reparieren müssen. Der sagte, eigentlich gehen die Dinger nicht so schnell kaputt. Das kann nur passieren, wenn das Vandalismus ist. „Da haben ein paar Jungs nachts zu viel Kraft.“

Gerade gestern haben wir mal wieder jemanden an einer der Ampeln arbeiten sehen. Ob diesmal wieder was kaputt war, oder ob „nur“ die Batterie getauscht werden musste, weiß ich aber nicht. So oder so, irgendwie kommt es mir wie Arbeitszeitverschwendung vor.

Warum nutzt die Stadt nicht einfach Zebrastreifen statt Ampeln? In einer Bauphase im Frühling, an einer einzigen Stelle, war mal so ein provisorischer Zebrastreifen. Das hat prima funktioniert.

Die sind robust und bei Kreiseln können sie sogar für eine kürzere durchschnittliche Wartezeit pro PKW sorgen (laut Berechnungen auf den Seiten 21 und 22 des Erläuterungsberichts zum Feststellungsentwurf B9 Ausbau Bingerbrück). Vielleicht ist das auf geraden Straßen ja auch so? Gefühlt auf jeden Fall.

„Cycling Cities“ im KiKuBi

Heute Abend gibt’s einen Film im Binger Kino, in dem besonders fahrradfreundliche Städte gezeigt werden. Und danach gibt’s ein Gespräch über den Film und Folgerungen daraus für Bingen – auch Vertreter*innen der Stadt Bingen sind eingeladen. Viel zu lernen und abzugucken hätte unser Bingen ja eindeutig …

Und auch in diesem Film, in dem es eher um große Städte geht, wird wohl deutlich, „dass es für eine bessere Radinfrastruktur nicht an Platz mangelt, sondern oft am politischen Willen.“

(Hab leider recht spät dran gedacht, dass das eigentlich auch was für diesen Blog wäre 😅)

Schon cool, sich von unzähligen Fremden von A nach B bringen lassen zu können

Kind 1 hat sich vor kurzem bei einer Fahrschule angemeldet – sehr zum Stolz und zur Freude vom Auto-Opa, dass aus dem Kind trotz dieser Auto-Verzichts-Eltern noch was wird.

Ein Freund von Kind 1 hält das anders…

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Baustellen und Fußgänger

Beim Einrichten oder besser gesagt Erweitern des Baustellenbereichs in unserem Ortsteil kam es zunächst wie befürchtet: Wieder wurden die Fußgänger vergessen, jedenfalls die, die nicht mutig und rüstig und reif genug sind, sich einfach während der wechselnden Auto-Baustellenampelphasen über die Straße zu wagen.

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Einkauf mit Fischaugeneffekt

Habe heute meine neue Brille nochmal einstellen lassen. Fühle mich wie in einen schlechten uralt-3D-Egoshooter teleportiert: Bei jeder Bewegung, jeder Blickänderung verzerrt sich alles, wie durch ein heftiges Fischaugenglas. Traue mich so nicht aufs Fahrrad. Aber wie immer, bei einem sonstigen Gang an einem Geschäft vorbei, habe ich nebenher den Rucksack mit Zeug vollgeladen, wovon wir eh immer Vorräte da haben wollen. Konserven etc. Und so komme ich meist geschwitzt nach Hause. Aber Laufen mit einem gewissen Gewicht im Rucksack soll ja sehr gesund sein…