Gestern, als wir an der Ampel vorbeikamen, an der gerade wieder gearbeitet wurde, kamen wir übrigens von einem Spaziergang im trockenen Rheinbett zurück. Ich dachte, ich poste Fotos vom vertrockneten Rhein auch mal hier. Das zeigt so eindrücklich das Warum des Ganzen.
„Niedrigwasser im Rhein“ weiterlesenKaputte Baustellen-Ampeln
Vor ein paar Wochen waren immer wieder diese provisorischen Baustellenampeln bei uns kaputt. Während dieser Zeit traf mein Schatz einen der Arbeiter, die diese regelmäßig reparieren müssen. Der sagte, eigentlich gehen die Dinger nicht so schnell kaputt. Das kann nur passieren, wenn das Vandalismus ist. „Da haben ein paar Jungs nachts zu viel Kraft.“
Gerade gestern haben wir mal wieder jemanden an einer der Ampeln arbeiten sehen. Ob diesmal wieder was kaputt war, oder ob „nur“ die Batterie getauscht werden musste, weiß ich aber nicht. So oder so, irgendwie kommt es mir wie Arbeitszeitverschwendung vor.
Warum nutzt die Stadt nicht einfach Zebrastreifen statt Ampeln? In einer Bauphase im Frühling, an einer einzigen Stelle, war mal so ein provisorischer Zebrastreifen. Das hat prima funktioniert.
Die sind robust und bei Kreiseln können sie sogar für eine kürzere durchschnittliche Wartezeit pro PKW sorgen (laut Berechnungen auf den Seiten 21 und 22 des Erläuterungsberichts zum Feststellungsentwurf B9 Ausbau Bingerbrück). Vielleicht ist das auf geraden Straßen ja auch so? Gefühlt auf jeden Fall.
„Cycling Cities“ im KiKuBi
Heute Abend gibt’s einen Film im Binger Kino, in dem besonders fahrradfreundliche Städte gezeigt werden. Und danach gibt’s ein Gespräch über den Film und Folgerungen daraus für Bingen – auch Vertreter*innen der Stadt Bingen sind eingeladen. Viel zu lernen und abzugucken hätte unser Bingen ja eindeutig …
Und auch in diesem Film, in dem es eher um große Städte geht, wird wohl deutlich, „dass es für eine bessere Radinfrastruktur nicht an Platz mangelt, sondern oft am politischen Willen.“
(Hab leider recht spät dran gedacht, dass das eigentlich auch was für diesen Blog wäre 😅)
Schon cool, sich von unzähligen Fremden von A nach B bringen lassen zu können
Kind 1 hat sich vor kurzem bei einer Fahrschule angemeldet – sehr zum Stolz und zur Freude vom Auto-Opa, dass aus dem Kind trotz dieser Auto-Verzichts-Eltern noch was wird.
Ein Freund von Kind 1 hält das anders…
„Schon cool, sich von unzähligen Fremden von A nach B bringen lassen zu können“ weiterlesenPlaces Made for Walking
Nicht nur unsere Körper sind made for walking, auch Orte und Veranstaltungen können das sein.
„Places Made for Walking“ weiterlesenBaustellen und Fußgänger
Beim Einrichten oder besser gesagt Erweitern des Baustellenbereichs in unserem Ortsteil kam es zunächst wie befürchtet: Wieder wurden die Fußgänger vergessen, jedenfalls die, die nicht mutig und rüstig und reif genug sind, sich einfach während der wechselnden Auto-Baustellenampelphasen über die Straße zu wagen.
„Baustellen und Fußgänger“ weiterlesenEinkauf mit Fischaugeneffekt
Habe heute meine neue Brille nochmal einstellen lassen. Fühle mich wie in einen schlechten uralt-3D-Egoshooter teleportiert: Bei jeder Bewegung, jeder Blickänderung verzerrt sich alles, wie durch ein heftiges Fischaugenglas. Traue mich so nicht aufs Fahrrad. Aber wie immer, bei einem sonstigen Gang an einem Geschäft vorbei, habe ich nebenher den Rucksack mit Zeug vollgeladen, wovon wir eh immer Vorräte da haben wollen. Konserven etc. Und so komme ich meist geschwitzt nach Hause. Aber Laufen mit einem gewissen Gewicht im Rucksack soll ja sehr gesund sein…
Fußwege und ihre Nutzungsbreite
Zum diesjährigen Frühlingsbasar hatten wir eine Menge zu verkaufen, es wurden diesmal zwei volle große Umzugskartons. Das war zu viel für meinen Fahrradanhänger …
„Fußwege und ihre Nutzungsbreite“ weiterlesenLandstraßenspur als Ersatzradweg
Ein letztes Jahr in Hessen gesehenes Beispiel, wie man auch anders mit nicht-motorisiertem Verkehr umgehen kann.
„Landstraßenspur als Ersatzradweg“ weiterlesenBauarbeiten – Fußgänger? Gibt’s nicht!
Die Baustelle vor unserer Tür geht langsam dem Ende entgegen. Das war mal wieder ein Paradebeispiel dafür, wie bei der Stadt Bingen (nicht) an Fußgänger – und in dem Fall Anwohner, und insbesondere mobilitätseingeschränkte Anwohner – gedacht wird.
„Bauarbeiten – Fußgänger? Gibt’s nicht!“ weiterlesen