Einkauf mit Fischaugeneffekt

Habe heute meine neue Brille nochmal einstellen lassen. Fühle mich wie in einen schlechten uralt-3D-Egoshooter teleportiert: Bei jeder Bewegung, jeder Blickänderung verzerrt sich alles, wie durch ein heftiges Fischaugenglas. Traue mich so nicht aufs Fahrrad. Aber wie immer, bei einem sonstigen Gang an einem Geschäft vorbei, habe ich nebenher den Rucksack mit Zeug vollgeladen, wovon wir eh immer Vorräte da haben wollen. Konserven etc. Und so komme ich meist geschwitzt nach Hause. Aber Laufen mit einem gewissen Gewicht im Rucksack soll ja sehr gesund sein…

Bauarbeiten – Fußgänger? Gibt’s nicht!

Die Baustelle vor unserer Tür geht langsam dem Ende entgegen. Das war mal wieder ein Paradebeispiel dafür, wie bei der Stadt Bingen (nicht) an Fußgänger – und in dem Fall Anwohner, und insbesondere Mobilitätseingeschränkte Anwohner – gedacht wird.

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Bitte max. Tempo 30, Zebrastreifen und keine gefährlichen „Radschutzstreifen“!

Heute (last Minute, wie üblich) habe ich meine persönlichen Einwendungen zu den B 9 Plänen eingeschickt. Sie lauten:

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Ausbau unserer Ortsdurchfahrt

Kaum aus dem Urlaub holt es einen wieder ein: Das Sich-Engagieren-Müssen.

Wir müssen so schnell wie irgend möglich auf Netto-Null-Emissionen – aber was so alles entschieden, geplant und gebaut wird – im Großen wie im Kleinen – wird der dramatischen Lage nicht gerecht.

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Sommerfeeling – gerne barfuß!

Bei der aktuellen Sommerhitze gehe ich gerne barfuß. Und diese Woche war das – zu meiner großen Überraschung – auf der ganzen Strecke von unserer nächsten Poststelle bis zu uns zuhause problemlos möglich. Was für ein schöner Anschluss an unseren Urlaub auf der Insel!

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Infrastruktur I: Stadtplanung für Fußgänger und Fahrradfahrer

Endlich, endlich fange ich mal mit den richtigen Infrastruktur-Artikeln an, und zwar mit diesem Gedanken:

Was soll das eigentlich, dass man als Fußgänger, als völlig klimaneutraler Verkehrsteilnehmer, ständig ausgebremst wird, um für CO2-, Feinstaub- und sonstige Dreckschleudern den Weg freizumachen?

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Laufen ist die beste Medizin

Wir sind „made for walking“ – zum Laufen bestimmt. Auch wenn die 10.000-Schritte-pro-Tag-Regel der WHO ursprünglich offenbar der Werbeslogan eines japanischen Schrittzähler-Herstellers war, es steckt sehr viel mehr hinter der Empfehlung, täglich ordentlich herumzulaufen, oder sich generell viel zu bewegen, als nur ein Gesundheits-Hype.

Wie viel, das habe ich in den letzten Tagen mal wieder am eigenen Körper erfahren dürfen.

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