Schon cool, sich von unzähligen Fremden von A nach B bringen lassen zu können

Foto aus einem Zugfenster heraus auf einen Bahnsteig, mit einer Regionalbahn auf dem Gleis

Kind 1 hat sich vor kurzem bei einer Fahrschule angemeldet – sehr zum Stolz und zur Freude vom Auto-Opa, dass aus dem Kind trotz dieser Auto-Verzichts-Eltern noch was wird.

Ein Freund von Kind 1 hält das anders…

Kein Führerschein aus Idealismus

Er will keinen Führerschein machen. Aus Prinzip. Er will sich, auch wenn er mal alt genug für einen Führerschein sein wird, weiter auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen.

Und bei all der Meckerei und all den Problemen, die uns das jahrzehntelange Kaputtsparen unserer Personenmassentransportinfrastruktur eingebrockt hat, bringt mich das zu der Feststellung:

Wie genial ist das eigentlich, sich bequem von unzähligen, anonymen Anderen von A nach B bringen lassen zu können!?

Spezialisierung ist schon ein geniales Konzept

Ich bin ja sonst ein Fan von DIY, liebe das Zitat „Specialization is for Insects“, und ziehe mit Leidenschaft sogar manch eigenes Obst und Gemüse groß.

Aber nie im Himmel würde ich auf die Idee kommen, als Selbstversorger in Sachen Essen besser dran zu sein. Ich vermute, diese Ansicht teilt die große Mehrheit der Leute in diesem Land.

Schon traurig, dass eine anscheinend ebenso große Mehrheit das in Sachen Verkehr so anders sieht.

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