#besserRadfahren

Momentan läuft unter dem Hashtag #besserRadfahren eine SWR-Mitmachaktion, um die Situation der Radfahrerinnen und Radfahrer im Südwesten zu verbessern.

Alltagswege per Fahrrad statt mit dem Auto zu bewältigen, ist nicht nur klimafreundlich, sondern auch gesund und macht meistens sogar Spaß. Die einzige Schattenseite: Die oft total auf Autos optimierte Infrastruktur. Durchgehende Radwege sind Fehlanzeige und an manchen Stellen kommt mir das Radeln auf der Straße so gefährlich vor, dass ich mit den Kindern lieber den Bürgersteig nehme – auf dem leider sowieso selten viel los ist.

Kennt ihr das? Man radelt fröhlich auf einem Radweg (wenn es denn in der Gegend welche gibt), und plötzlich endet dieser. Einfach so. Wenn man Glück hat, sieht man an anderer, mehr oder minder gut erreichbarer und mehr oder minder gut gekennzeichneter Stelle, wo es denn weitergehen soll. Wenn man Pech hat – naja, dann eben nicht. Bei uns hat man oft Pech. Oder man sieht zwar ein Schild, wo es weitergehen soll, aber der Weg dorthin bleibt recht unklar. Innerorts sogar meistens.

Radweg … wo entlang?

Dann kann man sich überlegen, ob man auf die Straße wechselt, die leider von vielen allzu rücksichtslosen Autofahrerinnen und -fahrern bevölkert ist, oder ob man illegalerweise auf dem Bürgersteig fährt, obwohl man dafür zu alt ist und obwohl dieser oft (und meist wegen darauf ebenfalls illegaler Weise parkender Autos) zu schmal ist.

Die SWR-Mitmachaktion #besserRadfahren

Screenshot der Karte mit Meldungen

Wenn auch ihr etwas an dieser allgemein schlechten Situation für Radlerinnen und Radler etwas ändern wollt – hier kann man mitmachen:

https://www.swr.de/radfahren/besser-radfahren-im-suedwesten-100.html

Es gibt auch eine App zum Melden von Mängeln und Gefahrenstellen. Die habe ich mir zwar schon heruntergeladen, aber noch nicht ausprobiert. Bisher habe ich nur ein paar Stellen im Browser eingetragen. Man kann sich auf der Karte auch die Meldungen anderer Radfahrerinnen und Radfahrer ansehen und bestätigen, wenn man die Einschätzung teilt.

Bis zum 22. April kann man noch mitmachen. Ich denke, je mehr Leute sich hier beteiligen, desto eher hat das auch Wirkung auf unsere Verkehrsplaner …

Also ran an die Tasten bzw. an die App, all ihr Radlerinnen und Radler!

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