Kurzes Treffen mit Mitradel-Aktion: Road2COP31

Heute Vormittag war ich am Rhein-Nahe-Eck, die Radtour zur diesjährigen Klimakonferenz (Mitradel-Aktion: Road2COP31) grüßen, die einen Stopp in Bingen eingelegt hat. Zusammen mit anderen Aktiven aus Bingen und Umgebung (und sogar ein paar Sportlichen, die mit dem Zug aus Idstein angereist waren, um hier in Bingen dazuzustoßen und bis Frankfurt mitzuradeln) haben wir die Gruppe erwartet.

Als Vertreterin der Scientist for Future Bingen Gruppe habe ich ihnen ein paar Postkarten zu unserem CO2-Ratespiel mit auf die Reise geschickt, und dazu noch schnell einen Ausdruck zu diesem Blog hier in Postkartengröße. (Note to self: Muss ich mir mal Flyer bestellen! Zum Auslegen und für solche Anlässe.)

So geht „Made 4 Walking“ nun auch mit auf die Reise zur COP31.

Möge es diesmal im internationalen Klimaschutz trotz aller Widerstände vorangehen!

Niedrigwasser im Rhein

Gestern, als wir an der Ampel vorbeikamen, an der gerade wieder gearbeitet wurde, kamen wir übrigens von einem Spaziergang im trockenen Rheinbett zurück. Ich dachte, ich poste Fotos vom vertrockneten Rhein auch mal hier. Das zeigt so eindrücklich das Warum des Ganzen.

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Kaputte Baustellen-Ampeln

Vor ein paar Wochen waren immer wieder diese provisorischen Baustellenampeln bei uns kaputt. Während dieser Zeit traf mein Schatz einen der Arbeiter, die diese regelmäßig reparieren müssen. Der sagte, eigentlich gehen die Dinger nicht so schnell kaputt. Das kann nur passieren, wenn das Vandalismus ist. „Da haben ein paar Jungs nachts zu viel Kraft.“

Gerade gestern haben wir mal wieder jemanden an einer der Ampeln arbeiten sehen. Ob diesmal wieder was kaputt war, oder ob „nur“ die Batterie getauscht werden musste, weiß ich aber nicht. So oder so, irgendwie kommt es mir wie Arbeitszeitverschwendung vor.

Warum nutzt die Stadt nicht einfach Zebrastreifen statt Ampeln? In einer Bauphase im Frühling, an einer einzigen Stelle, war mal so ein provisorischer Zebrastreifen. Das hat prima funktioniert.

Die sind robust und bei Kreiseln können sie sogar für eine kürzere durchschnittliche Wartezeit pro PKW sorgen (laut Berechnungen auf den Seiten 21 und 22 des Erläuterungsberichts zum Feststellungsentwurf B9 Ausbau Bingerbrück). Vielleicht ist das auf geraden Straßen ja auch so? Gefühlt auf jeden Fall.

„Cycling Cities“ im KiKuBi

Heute Abend gibt’s einen Film im Binger Kino, in dem besonders fahrradfreundliche Städte gezeigt werden. Und danach gibt’s ein Gespräch über den Film und Folgerungen daraus für Bingen – auch Vertreter*innen der Stadt Bingen sind eingeladen. Viel zu lernen und abzugucken hätte unser Bingen ja eindeutig …

Und auch in diesem Film, in dem es eher um große Städte geht, wird wohl deutlich, „dass es für eine bessere Radinfrastruktur nicht an Platz mangelt, sondern oft am politischen Willen.“

(Hab leider recht spät dran gedacht, dass das eigentlich auch was für diesen Blog wäre 😅)

Bitte max. Tempo 30, Zebrastreifen und keine gefährlichen „Radschutzstreifen“!

Heute (last Minute, wie üblich) habe ich meine persönlichen Einwendungen zu den B 9 Plänen eingeschickt. Sie lauten:

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Ausbau unserer Ortsdurchfahrt

Kaum aus dem Urlaub holt es einen wieder ein: Das Sich-Engagieren-Müssen.

Wir müssen so schnell wie irgend möglich auf Netto-Null-Emissionen – aber was so alles entschieden, geplant und gebaut wird – im Großen wie im Kleinen – wird der dramatischen Lage nicht gerecht.

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Infrastruktur I: Stadtplanung für Fußgänger und Fahrradfahrer

Endlich, endlich fange ich mal mit den richtigen Infrastruktur-Artikeln an, und zwar mit diesem Gedanken:

Was soll das eigentlich, dass man als Fußgänger, als völlig klimaneutraler Verkehrsteilnehmer, ständig ausgebremst wird, um für CO2-, Feinstaub- und sonstige Dreckschleudern den Weg freizumachen?

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(K)eine Stadtplanung für Kinder

Diesen Spätsommer nach Ende der Sommerferien tauchten mal wieder überall diese Plakate auf:

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Mit Homeoffice das Klima schützen

So viel Herumfahrerei, nur, damit man an einem anderen Ort die Arbeit macht, die man am Arbeitsplatz zuhause genauso gut erledigen kann, empfinde ich zunehmend als absurde Idee. Letzte Woche war ich zum ersten Mal seit Monaten mal wieder im Büro an der Uni in Mainz.

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Der Binger Fruchtmarkt made for walking ( … and cycling)

Die letzten Wochen waren ganz schön anstrengend. Nicht, weil ich viel herumgelaufen wäre – das bin ich dieser Zeit viel zu wenig, für meinen Geschmack – sondern, weil wir Scientists for Future Bingen ein Konzept fertig kriegen wollten. Ein Konzept für einen fußgänger- und fahrradfreundlichen, verkehrswendetauglichen Umbau des „Stadteingangs West“.

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